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Weiterblättern: 1 2 Strafanzeige erstattet: Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg erpresst Piloten Die Abteilung Luftsicherheit der Gemeinsamen Oberen Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg (GOL) ist offenbar nicht gerade zimperlich, wenn es um die Eintreibung offener Rechnungen geht.
Dieses Schreiben ist schon frech
genug, aber doch erst der Aufhänger
für eine dreiste Nötigung durch
die Landesbehörde: „Aufgrund der
beschriebenen Notlage ist nicht auszuschließen,
dass Sie für eine entsprechende Geldleistung
bestechlich sind. (...) Die Wahrscheinlichkeit,
wegen einer finanziellen Notlage empfänglich
für Erpressungsversuche oder für
die Begehung weiterer Straftaten zu sein,
kann ich daher aufgrund des Sachverhaltes
nicht ausschließen. Ich beabsichtige,
die Feststellung Ihrer Zuverlässigkeit
zu widerrufen.“ Der zuständige Minister, Reinhold Dellmann,
hat binnen weniger Stunden nach der Intervention
der AOPA Germany reagiert. Er hat sich persönlich
gekümmert, hat angerufen, sich nach
den Hintergründen erkundigt und hat
dieses dumme Schreiben gemeinsam mit dem
Leiter der Luftfahrtbehörde, Herrn Fried,
konsequent entsorgt. Ein Entschuldigungsschreiben
an die Betroffenen wurde auf den Weg gebracht,
noch bevor die erste Zeile in den Medien
oder im Internet erschien. Dafür haben
die Herren meinen Respekt und Dank, auch
wenn schon wieder der eine oder andere mäkelt,
der Minister wollte nur sein Ministerium
schützen. Das ist sein Job und wir haben
andere Volksvertreter, die in solchen Fällen
Wochen und Monate des öffentlichen Drucks
benötigt haben, bevor eine Reaktion
erkennbar wurde. Die Luftfahrt braucht Freunde
in der Politik und keine Gegner. In diesem Gespräch drängte er
darauf, den für diese unsägliche
Entgleisung verantwortlichen Herrn W. zu
versetzen, denn das Vertrauensverhältnis
sei dauerhaft zerrüttet. Innerhalb weniger
Stunden erhielt unser Präsident dann
die Nachricht, dass Herr W. tatsächlich
umgesetzt wurde und mit sofortiger Wirkung
nicht mehr für Zuverlässigkeitsfragen
zuständig ist.
Unbelievable Landing at Aspen This Morning So at about 10:00 a.m. this morning, tower rolls our emergency equipment for a Piper Malibu on an eight mile final with "low oil pressure and a possible oil leak". On short final, I hear the pilot advise the tower that he'll make the runway, but that he has virtually no forward visibility due to oil on the windscreen. All of us looking out of our office windows see the aircraft roll out long on the runway, and notice that the entire prop and spinner are missing, since it all sheared off at the crankshaft, IN FLIGHT, apparently at least eight miles from the airport. ![]() ![]() ![]() ![]() TELEDYNE CONTINENTAL (R)
AIRCRAFT ENGINE Category 1 The Subject Matter Of This Service
Bulletin Is Incorporated In Whole SUBJECT: KELLY AEROSPACE POWER SYSTEM'S TURBOCHARGER REPLACEMENT PURPOSE: To ensure compliance with Kelly Aerospace Power System's Service Bulletin No. 027 COMPLIANCE: Compliance is Mandatory. Issuance of a Federal Aviation Administration (FAA) Airworthiness Directive (AD) is expected on this subject. MODELS AFFECTED: TSIO- 520-BE; TSIO-550-A,B,C,E and G Brunch bei der Firma Phillip
Bethke Sehr geehrte Damen und Herren, seit dem 01.03.2007 liegt die Leitung des LTB Hans Kaiser in Porta Westfalica in neuen Händen. Das seit 1965 bekannte Unternehmen wird jetzt vom neuen Inhaber Phillip Bethke geführt. Auf Einladung der Firma Phillip Bethke Porta- Air- Service veranstalten wir wieder einmal ein Fliegertreffen für alle PA46 Enthusiasten und solche, die es einmal werden wollen. Dieses Treffen findet dank freundlicher Unterstützung der Firma Phillip Bethke Porta-Air-Service in deren Räumen statt. Ort und Termin : Porta Westfalica, EDVY am 15. September 2007 ab 11:30 Uhr Unsere diesjährige Mitglieder-Hauptversammlung beginnt um 10:30 Uhr. Die Experten der Firma Phillip
Bethke Porta-Air-Service stehen uns an diesem
Tag exklusiv zu ausführlichen Fachgesprächen
zur Verfügung. Es gibt eine breite Palette
an News und Facts, viele Neuheiten im Bereich
Zubehör und Ausrüstung, sowie Vorführungen
und Praxis-Tipps. Selbstverständlich gibt
es auch ein adäquates Catering und eine beeindruckende
Präsentation zahlreicher PA46, von der Malibu über
Mirages bis hin zu den Turbinen. Bitte merken Sie den Termin vor: Samstag, 15. September 2007 Wir freuen uns auf einen schönen
Tag mit Ihnen und verbleiben Sicherheitsseminar in Rom
von Donnerstag, 26. Juli - Samstag, 28. Juli
2007 Liebe Mitglieder, wie Ihnen bereits mitgeteilt, hat die amerikanische MMS & TF Malibu/Mirage Safety & Training Foundation (Malibu/Mirage Sicherheits- & Training-Stiftung) und die MMOPA ihre europäischen Fliegerfreunde der MMIG46 zu einem Seminar in Rom eingeladen. Das Seminar findet statt von Donnerstag, 26. Juli bis zum Samstag, 28. Juli 2007 Teilnahmegebühr: $ 349 pro Person. Die MMS & TF bittet jetzt um Anmeldungen! Die Anmeldungen müssen bis spätestens 1. März 2007 eingegangen sein. Im Anhang finden Sie das Anmeldeformular. Bitte faxen oder mailen Sie es an die angegebene Adresse und senden mir eine kurze Info über Ihre Teilnahme, damit auch wir entsprechend disponieren können. Der Teilnahmebeitrag beinhaltet KEINE Hotelkosten. Sobald die Teilnehmeranzahl feststeht, wird die MMS & TF die Hotelzimmer reservieren. Voraussichtlich werden wir in dem gleichen Hotel untergebracht wie unsere amerikanische Freunde. Die meisten Amerikaner, (die entweder mit den eigenen Malibus anreisen oder mit der Linie) werden schon am Sonntag, 22. Juli anreisen. Bis heute verzeichnet die MMS & TF mehr als 25 Anmeldungen ihrer Mitglieder und die Zahl steigt. Es werden verschiedene Sightseeing-Tours organisiert, siehe Anmeldeformular! Die MMOPA ist die amerikanische Interessengemeinschaft der Malibuflieger. Die Einladung von der MMS & TF an uns ist nicht nur eine Gelegenheit, sehr viel über Sicherheit und Wartung zu erfahren, sondern auch eine, um Kontakte zu knüpfen, auf persönlicher Ebene, wie auch auf Vereinsebene. Es wäre schön, wenn möglichst viele unserer Mitglieder diese Gelegenheit wahrnehmen würden. John Mariani, der Sicherheitsbeauftragter der MMOPA und einer der Dozenten in Rom, schreibt mir, wie sehr er sich freut, uns kennen zu lernen. Das Seminar selbst findet im italienischem Air Force Museum in Vigna die Valle in der Nähe von Bracciano statt. Dieses Museum ist Weltklasse. Es steht auf dem Gelände der italienischen Luftwaffe. Somit bietet uns das Seminar auch eine großartige Gelegenheit, dieses einmalige Museum zu besuchen. Unsere Gastgeber wünschen ein
positives Event nicht nur für ihre Mitglieder
sondern auch für ihr Freunde, ob sie aus
den Staaten oder Europa kommen- As always - Safe flying! PA46 Seminar in Rom von Donnerstag, 26. Juli - Samstag 28. Juli 2007 Liebe Mitglieder, in Zusammenarbeit mit der MMOPA veranstalten wir ein internationales PA46 Seminar in Rom, zu dem auch viele PA46 Piloten aus den USA erwartet werden. Erstklassige Referenten haben zugesagt: Kevin Meed: Maintenance Issues
of PA46 Kevin Meed, der "Malibu Papst" aus den USA, mit der größten Erfahrung von der PA46, hat die meisten Malibus der USA in der Wartung. John Mariani ist Italo-Amerikaner und Dipl.Ing. Flugzeugbau. Er hat Anfang der 80er Jahre als Angestellter von Piper im Team von Jim Griswood an der Entwicklung der Malibu mitgearbeitet. John Mariani hat sich dann später in Richtung Malibu Einweisung - Training - Überführungsflüge verändert. Er hat von der amerikanischen MMOPA das offizielle Mandat für die Sicherheitslehrgänge im Rahmen der MMSF ( Malibu Mirage Safety Foundation ). Diese Lehrgänge werden aus Spendengeldern so deutlich gesponsert, dass sie eben nur noch 349 USD kosten. Das Seminar in Rom wird die erste Ex-USA Veranstaltung sein. Bei Interesse melden Sie sich bitte umgehend unter meiner e-mail Anschrift an, damit wir disponieren können. Freundliche Grüße and only happy landings Für den Vorstand Untersuchungsbericht veröffentlicht Der Untersuchungsbericht über den Unfall des Flugzeugs Piper PA-46-350P, D-EMDB vom 7.April 2004 beim Anflug auf den Flughafen Samedan (Schweiz) wurde heute vom Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) veröffentlicht. Pilot hatte kein Tankgeld dabei Die dramatische Notlandung eines
Kleinflugzeuges auf der A 52 vor knapp zwei
Wochen - jetzt ist die Ursache geklärt. Der
Pilot der Propellermaschine hatte beim Auftanken
festgestellt, dass er keine Kreditkarte dabei
hatte und verzichete deshalb aufs Volltanken.
Wegen Spritmangels musste er notlanden. Dabei
wurden zwei Menschen schwer und fünf leicht
verletzt. ADIZ Twist in PA-46 Crash Pilot chat rooms are lighting up with speculation over the involvement of an apparent ADIZ violation in the crash of a Piper PA-46 near Tipton Airport in Maryland that killed two people last Thursday. The airplane appears to be a JetProp conversion, although the FAA registry lists it as a piston-powered Malibu. So far, the authorities are only saying that the aircraft, owned by Daniel L. Eberhardt, the CEO of a plastic recycling company in Illinois, crashed shortly after takeoff and burned in a wooded area near the airport. However, the recording of an exchange between the pilot of the aircraft and air traffic control indicates the aircraft had been ordered to land "immediately" after allegedly violating the Washington Air Defense Identification Zone (ADIZ). Tipton has a 3,000-foot runway that was once an army airfield. It is well within the ADIZ and is bordered by part of Fort Meade, the National Security Agency and a wildlife refuge. The federal government closed the airport in 1995 but it was transferred to local authorities and reopened in 1999. According to The Baltimore Sun, the airport has become a popular GA destination for people doing business in the Washington area. ADIZ Violation Warning Preceded Crash On the ATC recording, which was
obtained from LiveATC.net, a pilot using
the registration number (N9130N) of the accident
airplane asks for an in-flight IFR clearance.
The controller responds by asking the pilot
if his transponder is set to 1200, to which
the pilot replies in the affirmative. "You're
violating the ADIZ, you need to land at Tipton
immediately," the controller says. All aircraft
operating in the ADIZ are required to transmit
a discrete transponder code, which is obtained
either before takeoff or when getting clearance
into the zone. Under the FAA's zero-tolerance
policy for ADIZ violations, the pilot was
facing disciplinary action of some sort for
the error but the controller offered some
hope that all that unpleasantness might be
avoided. The detailed investigation of the
accident is almost certain to probe whether
the pilot, in reaching for that dangled carrot,
lost control of the aircraft. Aktie des
Flugzeugmotorenherstellers Thielert brach
nach Strafanzeige um mehr als 40 Prozent
ein. "Die Aktie des Flugzeugmotorenherstellers Thielert ist am Donnerstag in der Spitze um mehr als 40 Prozent eingebrochen. Als Grund für den Kursrutsch nannten Händler Gerüchte, wonach eine Strafanzeige gegen das Unternehmen gestellt worden sei. Nach Angaben der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK) wird Thielert hierin Urkundenfälschung, Bilanzbetrug sowie Prospekt-und Kapitalanlagebetrug vorgeworfen. Den Verantwortlichen der Gesellschaft werde in der insgesamt 72 Seiten umfassenden Anzeige vorgeworfen, in den vergangenen Jahren durch fiktive Umsätze und Aktivierung von Forderunen eine falsche und deutlich zu positive Unternehmensdarstellung erzeugt zu haben. Den Banken, die das Unternehmen 2005 finanziert hätten, seien zu hohe Liquiditätseingänge in Aussicht gestellt worden. Thielert wies unterdessen die Betrugsvorwürfe "vollumfänglich und schärfstens" zurück. Das Unternehmen habe nun seinerseits Strafanzeige gegen Unbekannt erstattet. Thielert war im November 2005 an die Börse gegangen. Die Aktien waren zu 13,50 Euro ausgegeben worden. Am Donnerstag nachmittag lag der Aktienkurs in einem insgesamt positiven Marktumfeld mit 23 Prozent im Minus bei 18 Euro. Die zeitweilige Handelsaussetzung der im S-Dax notierten Thielert Aktie geschah nach Auskunft der Deutschen Börse nur aufgrund eines technischen Ausfalls." (kpa.) Thielert-Aktie
stürzt ab Die Aktie des Flugzeugmotorenherstellers
Thielert ist am Donnerstag im waren Wortsinne
abgestürzt: Am frühen Nachmittag lag das
im SDax notierte Papier 39,7 Prozent im Minus
bei 14,40 Euro (Isin DE0006052079). Später
erholte sich die Aktie etwas, gegen 16.50
Uhr betrug das Minus nur noch 24,2 Prozent. Vorwürfe: Urkundenfälschung und Bilanzbetrug Was war passiert? Der SdK ist
eine Strafanzeige zugegangen, die wohl auch
den Staatsanwaltschaften Hamburg und Chemnitz
zugestellt wurde. In der Anzeige würde Managern
des Flugzeugmotorenbauers Urkundenfälschung,
Bilanzbetrug sowie Prospekt- und Kapitalanlagenbetrug
vorgeworfen. "Der Verfasser der insgesamt
72 Seiten umfassenden Anzeige hatte offenbar
Zugang zu Kreditverträgen, Liquiditätsplanungen
und vertraulichen Prüfungsunterlagen der
BDO Deutsche Warentreuhand AG. Diese Unterlagen
hat er der Anzeige in Form kopierter Originale
beigelegt", schreibt die SdK. Die Staatsanwaltschaft
Chemnitz hat den Eingang einer Strafanzeige
inzwischen bestätigt. Sonderprüfung abgebrochen In der Anzeige werde Thielert
vorgeworfen, den Banken hohe Liquiditätseingänge
in Aussicht gestellt zu haben, die dann aber
immer wieder verschoben wurden. Eine im April
2005 durch die kreditgebenden Banken veranlaßte "Sonderprüfung
der Debitoren und Forderungen" kam nach Angabe
des Anzeigeerstatters am 27. Mai zu dem Zwischenergebnis,
daß von 37 angeforderten Saldenbestätigungen
lediglich zwei vorgelegt wurden. Vorstandschef: Vorwürfe sind "plump und falsch" Der Vorstandsvorsitzende Frank
Thielert bezeichnete die Vorwürfe gegenüber
der SdK als "plump und falsch". Die Sonderprüfung
sei deshalb abgebrochen worden, weil das
vorgelegte Zwischenergebnis vom 27. Mai ausreichend
Transparenz für die Banken geschaffen habe
und man weitere Kosten der Prüfung vermeiden
wollte. "Thielert behauptet zwar, daß inzwischen
ein Großteil der teilweise seit 2003 offenen
Forderungen in Millionenhöhe beglichen sei,
blieb die konkreten Auskünfte und Belege
aber schuldig", schreiben die Aktionärsschützer. "Der Fall erinnert an Comroad" Thielert hat der SdK zufolge allerdings eine Erklärung für die in Umlauf gekommenen hochbrisanten Papiere: Hedge Fonds hätten die Aktie leerverkauft und wollten jetzt von einem Kurssturz profitieren. Die Thielert AG habe daher inzwischen selbst Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und die Finanzaufsicht Bafin informiert. "Die Tatsache, daß das Unternehmen anscheinend große Mühe hat, die Vorwürfe zu entkräften, sich dafür aber um so schneller als Opfer von Hedge Fonds identifiziert, erinnert an FJH, Comroad der MLP", schreibt die SdK. "Die Gesellschaften argumentierten ähnlich und mußten später jedoch ihre höchst aggressive und teilweise kriminelle Bilanzierung zugeben". Thielert: "Falsche und schädliche Behauptungen" "Die Thielert AG weist die heute
durch die SdK verbreiteten Betrugsvorwürfe
vollumfänglich und schärfstens zurück", heißt
es in einer am Donnerstag nachmittag verbreiteten
Ad-hoc-Mitteilung der Gesellschaft. Das Unternehmen
habe inzwischen Strafanzeige gegen Unbekannt
gestellt und werde "sich mit allen zur Verfügung
stehenden Mitteln gegen diese falschen und
schädlichen Behauptungen zur Wehr setzen". Bilanzrelationen entwickeln sich "ungewöhnlich" Die Aktionärsschützer werten
auch die Entwicklung der veröffentlichten
Bilanzrelationen als "ungewöhnlich" und "beunruhigend".
Der Unsatz stieg von 24,2 Millionen Euro
2004 auf 37,6 Millionen Euro 2005, die bilanzierten
Forderungen nahmen jedoch auch von 24 auf
sogar 45,3 Millionen Euro zu. "Und das, obwohl
die in der Sonderprüfung untersuchten Forderungen
in Höhe von 21 Millionen angeblich schon "größtenteils" beglichen
waren", so die SdK. Negativer Cashflow im operativen Geschäft Thielert meldete bisher stets
ein positives Ergebnis vor Steuern und Zinsen
(Ebit). 2005 zum Beispiel ist das Ebit Unternehmensangaben
zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 51 Prozent
auf 13,1 Millionen Euro gestiegen. Nach dem
ersten Halbjahr 2006 betrug das Ebit 7,1
Millionen Euro, in der Vorjahresperiode waren
es noch 4,9 Millionen Euro gewesen. Linienflugzeug
landete in falscher Stadt Zwei Städteflüge zum Preis von
einem - das erlebten - nicht freiwillig -
die Passagiere der Spanair. Fußballweltmeisterschaft ? Airport slot für Airport Berlin u.a. oder Strafandrohung bis zu 50.000 EUR Folgendes Fax erhielt ein Mitglied
vor dem Abflug in Dubrovnik: Neue Wege zur Anerkennung steuerlicher Verluste beim Betrieb von Luftfahrzeugen von Die Luftfahrt zählt zu den Branchen, in denen es nicht eben einfach ist, profitabel zu arbeiten. Gelingt dies, verlangt der Fiskus seinen Anteil. Ist das Betriebsergebnis negativ und bleibt dies einige Jahre so, wird die gewerbliche Ausrichtung der Tätigkeit angezweifelt. Das Finanzamt wittert ein sog. Hobby. Anschaffung und Betrieb des Flugzeugs sollen nicht wirklich der Gewinnerzielung dienen, sondern von Motiven geleitet sein, die der allgemeinen Lebensführung, sprich der Liebhaberei zugehören. EINLADUNG Sehr geehrte Damen und Herren, fast schon einer guten Tradition folgend veranstalten wir wieder einmal ein Fliegertreffen für alle PA46 Enthusiasten und solche, die es einmal werden wollen. Nach dem erfolgreichen Treffen im letzen Jahr bei Piloten-Service Robert Rieger in Straubing sind wir sehr erfreut über die Einladung der Firma Smets Aviation Service in Genk EBZW (Belgien). Dieses Treffen findet dank freundlicher Unterstützung in deren Räumen statt. Ort und Termin
: Genk EBZW am Freitag, 12. Mai 2006 ab 13:00
Uhr Die Experten der Firma Smets Aviation Service sowie Darwin Conrad, der speziell zu diesem Treffen anreist, stehen uns an diesem Tag exklusiv zu ausführlichen Fachgesprächen zur Verfügung. Für viele von Ihnen wird es eine einmalige Gelegenheit sein, mit Experten und Fliegerkollegen über die Malibu, JetProp und Meridian zu diskutieren. Es gibt eine breite Palette an News und Facts, viele Neuheiten im Bereich Zubehör und Ausrüstung sowie Vorführungen und Praxis - Tips. Selbstverständlich gibt es auch ein adäquates Catering und ein beeindruckendes Display zahlreicher PA46, von der Malibu über Mirage bis hin zu den Turbinen, JetProp und Meridian. Das Programm ist in Vorbereitung. Nach Fertigstellung erhalten Sie es umgehend zusammen mit der Anmeldung. Wir werden die Hotelreservierung für Sie vornehmen und freuen uns darauf 1 oder 2 schöne Tage und Abende mit Ihnen zu verbringen, Erfahrungen auszutauschen bei einem exzellenten belgischen Dinner mit einem guten Glas Wein (oder einem der hundert verfügbaren belgischen Biere). Wir freuen uns auf ein schönes Wochenende mit Ihnen und verbleiben mit besten Fliegergrüßen herzlichst Ihre Malibu-Mirage Interessengemeinschaft Wilhelm Schröer Luftsicherheitsgesetz
verstößt gegen das Grundgesetz
von Wilhelm Schröer Der Bundesgerichtshof hat soeben entschieden: Das umstrittene Luftsicherheitsgesetz verstößt gegen das Grundgesetz und ist ungültig. Die Befugnis zum Abschuß entführter
Luftfahrzeuge ist nichtig. Flugzeugfenster
bricht - Notlandung auf Bozner Flughafen
von Wilhelm Schröer Der geplante Nachhauseflug von Venedig nach Schwäbisch Hall endete Freitag Vormittag für Udo Illig, Pilot eines Kleinflugzeuges, mit einer Notlandung auf dem Bozner Flughafen, nachdem eines der Fenster im Flugzeug des Typs Piper PA46 in sechs Kilometern Flughöhe gebrochen war. ?Auf 18.000 Fuß ist plötzlich das Fenster auf meiner Seite des Flugzeuges gebrochen und ich saß auf einmal im Freien?, erklärt der Pilot des Flugzeuges gegenüber Südtirol Online in einer ersten Stellungnahme. Pilot Illig bat umgehend um Notlandung auf dem Bozner Flughafen, wo die nötigen Maßnamen für die Notlandung eingeleitet wurden. ?In dieser Höhe waren es minus 20 Grad. Das ist ganz schön kalt, irrsinnig laut und man kann fast nicht mehr sprechen. Da war ich nur froh, dass ein Flughafen in der Nähe war?, beschreibt der Pilot die Situation im Flugzeug. Nach Angaben des Piloten ist der Grund für den Bruch der Scheibe höchstwahrscheinlich ein Materialfehler des Flugzeugherstellers. Der Pilot und ein zweiter Passagier des Flugzeuges blieben unverletzt. Im Einsatz war die Berufsfeuerwehr von Bozen. Die genaue Ursache für den Bruch der Scheibe steht noch nicht fest. Quelle: Südtirol Online-Nachrichten Terror
Hysterie über Deutschland, vier Abfangjäger
im Einsatz!
von Wilhelm Schröer Überschall-Knall ließ die Wände wackeln Phantom: Abfangjäger verfolgten
Passagierjet. Funkkontakt der Maschine war
abgebrochen. Auf Anordnung des Bundesinnenministeriums
stiegen Kampfjets im ostfriesischen Wittmund
auf. Im Kreis klirrten Fensterscheiben, und
Fußböden bebten. Eine dramatische Verfolgungsjagd in der Luft hat die Bewohner des nördlichen Hamburger Umlandes am Wochenende in Angst und Schrecken versetzt. Vier Abfangjäger der Bundeswehr und der dänischen Streitkräfte verfolgten am Freitag abend eine halbe Stunde lang ein schwedisches Passagierflugzeug, das in Höhe von Maastricht plötzlich keinen Funkkontakt mehr hatte. Dabei durchbrachen die beiden deutschen Düsenjets vom Typ F-4F Phantom II, die im ostfriesischen Wittmund gestartet waren, gegen 21.40 Uhr im Raum Quickborn, Ellerau, Henstedt-Ulzburg, Kisdorf, Wakendorf II, Hüttblek die Schallmauer und erzeugten einen doppelten Überschall-Knall. Fensterscheiben klirrten, Fußböden bebten, Wände wackelten. Zahlreiche schockierte Bürger, von denen viele gerade vor dem Fernseher saßen, rannten ins Freie, auf Balkone oder Terrassen und hörten gerade noch abklingende Flugzeuggeräusche in größerer Höhe. Terroristen oder Entführer an Bord der schwedischen Maschine, die sich auf einem Flug von Zürich nach Stockholm befand? Gegen 21 Uhr kam von der Flugkontrolle Eurocontrol in Maastricht die Nachricht an den Hamburger Tower: Es gibt keinen Funkkontakt mehr. Die Bundesluftwaffe handelte unverzüglich und setzte auf Anordnung des Bundesinnenministeriums zwei Abfangjäger vom Jagdgeschwader 71 Richthofen in Wittmund 28 Minuten später in Richtung Hamburg zur Verfolgung an. Die Jagd ging quer über Schleswig-Holstein und endete erst 19 Kilometer vor Schleswig. Da war der Funkkontakt plötzlich wiederhergestellt. Warum er ausgefallen war? Darauf hatten deutsche Behörden bis zum Wochenende noch keine Antwort. In den Polizei-Dienststellen von Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg und in der Einsatzzentrale Bad Segeberg hagelte es Anrufe von betroffenen Bürgern. Spekulationen schossen ins Kraut: Detonation, Meteorit, Erdbeben oder Überschall-Knall? Die Ordnungshüter hatten noch keine Antwort. Erst im Laufe des Sonnabends wurden sie über den Sondereinsatz der Luftwaffe informiert. "Fensterscheiben und Türen zitterten und vibrierten sekundenlang", betont Elleraus Wehrführer Gerhard Streck, der am Sonntag morgen nachdem er von der Norderstedter Zeitung informiert worden war, sofort Bürgermeister und Bürgervorsteher in Kenntnis setzte. Im Seniorenheim Am Bummelstieg in Wakendorf II ging der Pfleger, der Nachtwache hatte, von einer Explosion in der Nachbarschaft aus: "Ich habe gezittert, und unsere Hausbewohner hatten Angst. Viele haben den Zweiten Weltkrieg noch miterlebt", sagte er im Gespräch mit der Norderstedter Zeitung. "Wir waren ganz schön betroffen", so Margot Scheelke, Inhaberin von "Hotel und Restaurant Scheelke" in Henstedt-Ulzburg, wo gerade eine Gesellschaft gastierte. Nur auf der Kegelbahn habe man's locker genommen. "Knallen die da schon für Silvester?" wurde geulkt. Auf der Reitanlage Alsterquelle im Ortsteil Rhen passierte glücklicherweise nichts. "Die Pferde sind ruhig geblieben", sagte der Chef, Bodo Chromik. "Die Menschen waren aufgeregter als die Tiere." "Ich dachte, eine der großen Kastanien ist auf unser Haus gefallen", schilderte Klaus Lewin die Situation im Ortsteil Götzberg. "Als ich alles begutachtet hatte, war mir klar: Das konnte nur ein Überschall-Flugzeug gewesen sein." Thielert
Umrüstung für die PA46, z.Zt. ja
oder nein?
von Wilhelm Schröer Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Malibu-Mirage Freunde, es ist ein heiss diskutiertes, durchaus emotionalisiertes Thema : Thielert Umrüstung für die PA46 ja oder nein ? Wäre es technisch machbar, wenn ja, wäre es wirtschaftlich sinnvoll und - gäbe es einen Markt für so ein Projekt ? Seit Ende 2000 beschäftigen wir uns im Vorstand mit diesem Thema, es hat immer wieder neue Erkenntnisse und Ansätze gegeben, zuletzt haben wir beim Brunch in Straubing mit Vertetern der Firmen Thielert, Rieger und Mühlbauer das ganze Projekt eingehend diskutiert. Zwischenzeitlich haben wir aus Insiderkreisen erfahren, dass sogar die Firma JetProp sich mit der Machbarkeitsfrage beschäftigt hat und im Werk bei Thielert sich vor Ort direkt informiert hat. An dieser Stelle resümieren wir den Stand der Sachlage. Die Firma Thielert selbst wird in keinster Weise ein PA46 Projekt wirtschaftlich unterstützen, diese wird gegen Bezahlung Motoren und Entwicklungsdiensleistung liefern, mehr nicht. Die Philosophie ist in diesem Punkt eindeutig : Thielert ist Motorenlieferant und sieht sich mangels Wettbewerb in der Position des Marktführers. Wenn man also von Thielert beliefert werden will, muss man vollumfänglich zahlen, eine Art Markteintritts - Incentive oder Anschubfinanzierung hat man nicht nötig. Bleibt die finanzielle Frage, mit der sich die Firmen Rieger und Mühlbauer beschäftigt haben. Eine reine MACHBARKEITSSTUDIE liegt um 50.000 EUR, Geld was zu investieren wäre, um im Vorfeld die notwendigen Fragen wie Auswirkungen auf Performance, Änderungen an der Zelle etc. zu beantworten. Das müsste und sollte vor einem Projektstart investiert werden ( derzeit ist niemand bereit, diese Vorleistung unentgeltlich zu übernehmen ). Sollte am Ende die Realisierbarkeit gegeben sein, belaufen sich die Angebote für ein komplettes STC Verfahren auf 500.000 EUR - unter der Voraussetzung, dass ein Flugzeug für ca. ein Jahr im Rahmen des Ersteinbaues zur Verfügung gestellt wird. Diese Kosten zusammen mit den Kosten für Motor, Kühler, Propeller und Anbauteile etc. ergeben dann Endpreise von 150.000 - 200.000 EUR für einen kompletten Thielert Umbau. Wenn er denn funktioniert und gewichtsmässig machbar wäre. An diesem Punkt fehlen die Fakten. Während der 310 PS Thielert Motor nun einige Platzrunden in der Duke geflogen ist, wartet man auf den 350 PS Motor. Praktische Erfahrungen in beiden Fällen faktisch gleich Null. Offen sind noch die Fragen nach der Integration der diversen Kühler (insgesamt werden nicht weniger als 8 Kühler für Ladeluft, Motor - und Getriebeöl sowie Kühlmittel gebraucht ). Offen ist auch noch die Frage nach der Anbindung der Kompressoren für Druckkabine und Klimaanlage. Während der Basismotor von Thielert ca. 275kg wiegt ( .. ein vergleichbarer Continental wiegt ca. 220kg ) geht man bei JetProp davon aus, dass ein fertig auskonfigurierter Thielert Motor am Ende zwischen 350 und 400 kg wiegt - ein absolutes " No way " Item somit. Nach Berechnungen von Jetprop müsste man dieses Gewicht lastmässig direkt unter Weglassung des kompletten Gepäckraumes an der Zelle aufhängen. Natürlich sind dem vorgelagert noch die offenen und nicht geklärten Fragen nach Höhenleistung, Standfestigkeit, Wiederstartfähigkeit in grossen Höhen und der thermischen Belastung des Motors. Wir wissen aus gesicherter Quelle, dass im Duke Projekt neben der mageren Performance insbesondere die Kühlung erhebliche Probleme bereitet. Aufgrund der recht hohen Drehzahlen ist dieses Thema ja bereits schon bei dem kleinen Turbodiesel zu einem "Dauerbrenner" geworden. Wir haben uns nunmehr darauf verständigt, zeitnah den Fortgang des Duke Projektes zu verfolgen und zunächst abzuwarten, was dort passiert. Der Vorstand empfiehlt, hier kein doppeltes Lehrgeld zu bezahlen. Nach unserer derzeitigen Einschätzung überwiegen die Probleme für einen Malibu Umbau. Insbesondere das Gewicht der kompletten Einheit ist sicherlich höchst kritisch. Wir planen im Frühjahr 2006 im Rahmen eines derzeit in Vorbereitung befindlichen Fly Ins Ihnen mit weiteren Informationen und dann hoffentlich auch Erfahrungsberichten zur Verfügung zu stehen. In jedem Falle bitten wir um Ihre Meinung zu diesem Thema und regen hierzu eine hoffentlich aktive Diskussion hier bei uns im Forum an. PIPER
MUSS INNERHALB EINES MONATS ZUM ZWEITEN MAL
NOTLANDEN
Quelle: http://www.dolomiten.it Am Bozner Flugplatz ist am Freitag Morgen gegen 7.30 Uhr eine Privatmaschine notgelandet. Dieselbe Maschine, mit demselben Piloten und demselben Passagier war schon vor rund einem Monat, am 13.Oktober am Bozner Flugplatz notgelandet. Auch heute hatten der Pilot und seine zwei Passagiere großes Glück und blieben unversehrt. Auch diesmal war die einmotorige
Maschine des Typs Piper Malibu PA46310 von
Innsbruck kommend nach Cannes (Frankreich)
unterwegs. Am Bozner Flughafen wurden in der Zwischenzeit sofort alle notwendigen Prozeduren eingeleitet. Die Feuerwehr wurde in Alarmbereitschaft versetzt und positionierte sich neben der Landepiste. Das Flugzeug landete wenige Minuten nach dem Notruf, ohne dass die Personen verletzt wurden oder die Piper Schaden erlitt. Was genau zu dem Motorschaden geführt hat, muss jetzt eine Untersuchung der Zivilen Luftfahrtbehörde klären. Fest steht, dass der Induktionsschlauch, der Luft der Turbolader zum Motor transportiert, aus der Verankerung gefallen war. Ein Problem, das laut Experten nicht selten auftreten kann. Nach der Notlandung am 13. Oktober hatten hingegen Techniker am Flugplatz festgestellt, dass der Motor schwer beschädigt worden war, weil ein Zylinder explodiert war. Die Piper wurde daraufhin von Technikern der Luftfahrtbehörde (ENAC) untersucht. Weitere Informationen dazu finden Sie im Technik-Forum der MMIG46 (nur für Mitglieder) EINLADUNG
zum BRUNCH am Samstag, 22.OKTOBER 2005 bei
Pilotenservice Robert Rieger GmbH
von Wilhelm Schröer Sehr geehrte Damen und Herren, fast schon einer guten Tradition folgend veranstalten wir wieder einmal ein Fliegertreffen für alle PA46 Enthusiasten und solche, die es einmal werden wollen. Dieses Treffen findet dank freundlicher Unterstützung der Firma Piloten-Service RIEGER in deren Räumen statt. Ort und Termin : STRAUBING, bei RIEGER am Samstag, 22.Oktober 2005 ab 11:00 Uhr Die Rieger Experten stehen uns an diesem Tag exklusiv zu ausführlichen Fachgesprächen zur Verfügung. Darüberhinaus haben die Firmen MT - Propeller Mühlbauer sowie Avionik Straubing Ihre Unterstützung zugesagt. Es gibt eine breite Palette an News und Facts, viele Neuheiten im Bereich Zubehör und Ausrüstung sowie Vorführungen und Praxis - Tips. Selbstverständlich gibt es auch ein adäquates Catering und ein beeindruckendes Display zahlreicher PA46, von der Malibu über Mirages bis hin zu den Turbinen. Aus Gründen der Planung und Vorbereitung bitten wir um Rückfax des beigefügten Antwortcoupons bis zum 15.Oktober 2005. Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Ihnen und verbleiben mit besten Fliegergrüssen herzlichst Ihre Malibu-Mirage Interessengemeinschaft Wilhelm Schröer Thielert
CENTURION V8 für die Malibu ?
von Wilhelm Schröer Sehr geehrte Damen und
Herren, heute informieren wir Sie aktuell über den Fortgang der Diskussion " Thielert V 8 für Malibu ". Wie Sie alle wissen, ist der Vorstand seit 2002 in die unterschiedlichsten Diskussionen zu diesem Thema eingebunden. Während man zunächst bei Thielert die Linie " ... wir liefern den V 8 NUR zur Erstausrüstung, aber NIE für den Retrofit Sektor " vertrat, hat sich bekanntermassen das Projekt des Launch Customers HPA als nicht tragfähig erwiesen. Der immer wieder verschobene Erstflug hat ernüchternde Ergebnisse gebracht, wir haben hier im Forum dazu berichtet. Fakt ist, dass der Diesel Motor ein theoretisch attraktives Wunschtriebwerk wäre und wir wissen auch aus dem Kreis unserer Mitglieder, dass hier ein enormes Interesse besteht. Mithin ein durchaus interessantes Marktpotential. Unter der Beschwernis der HPA Probleme hat man bei Thielert nun den Kurs gewechselt und nachdem in drei Jahren kein OEM Hersteller den Motor eingebaut hat, sich des anfangs ausgegrenzten Retrofit Marktes besonnen. Nun begab es sich, dass im Mai das Projekt " Diesel - Duke " der Hagensiekers vorgestellt wurde, ein wahrlich exponiertes Projekt, in dem man die solide Technik der Nachkriegs - Duke mit den elektronischen Segnungen heutiger Common Rail Diesel paart, also genetisch gesehen so eine Art Kreuzung zwischen Methusalem und Lance Armstrong ( incl. Additiven in der Benzinleitung ... ). Wenn also Thielerts nun schon in der fliegerischen Steinzeit angekommen sind, warum nicht auch in der Malibu - Neuzeit, so die erneute Frage des Vorstandes,der daraufhin das Thema neuerdings angeschoben hatte. Hierzu hat es Gespräche mit einer denkbaren Projektgemeinschaft (Mühlbauer - Rieger ) gegeben. Ein erstes Resümee haben wir hier im Forum berichtet und danach unterschiedliche Reaktionen erhalten. Mühlbauer und Rieger sind durchaus interessiert, diesem Projekt näher zu treten, brauchen aber eine gewisse Anzahl optionsbereiter Kunden. Bevor man das als Aufruf ausbringt, hat sich unser Mitglied Dr.Christian Hollenberg mit diesem Thema befasst und einen offenen Fragenkatalog zum technischen Background erstellt. Aufgrund seiner enormen Sach- und Fachkunde hat Herr Dr.Hollenberg dabei prägnant alle kritischen Punkte erfasst. Wir haben dann die Firma Thielert damit offiziell angeschrieben und um Beantwortung gebeten. Fragen und Antworten finden Sie bitte nachfolgend zusammengefasst. Wir laden Sie hiermit dazu ein, dieses Thema im Forum unter dem vorhanden Topic intensiv zu diskutieren. Hier gilt, nur über eine breite Öffentlichkeit kann in unserem Sinne etwas in Richtung Antriebsalternativen geschehen, was im Grunde ja unterhalb der JetProp Investition notwendig und wünschenswert wäre. Zum Sachstand CENTURION V8 bleibt festzustellen, dass der Basismotor mit 310 PS seit Ende letzten Jahres zugelassen ist. In der TT62 ist er auch eine erweiterte Platzrunde geflogen. Man hat diesen Motor (Mercedes Benz 420 CDI [OM 629 mit 4.0 Liter]), der im Mercedes Originaleinbau 314 PS leistet dann durch elektronische Massnahmen und grössere Turbolader auf 350 PS hochgepowert. Diese Variante wird in Kürze wohl zugelassen sein. Einem " On dit .. " zufolge wollen gut unterrichtete Kreise wissen, dass dieser Motor in einer High Performance Single Top Secret und Undercover seit einigen Wochen im norddeutschen Luftraum geflogen wird. Wir haben keine Informationen zu Leistungen o.ä. In einem langem persönlichen Gespräch haben uns die Hagensiekers über den Stand des DUKE Projektes informiert. Es gibt eine 1977er Duke, in der derzeit die beiden Dieselmotoren eingebaut sind. Der Einbau und die weiteren Arbeiten erfolgen am Flughafen MÜNSTER-Osnabrück in einem eigens angemieteten Hangar durch die Fa. Gomolzig. Gomolzig hatte zunächst beabsichtigt, dies in der eigenen Werft in Koblenz zu machen hat dies aber dann aufgrund der nicht hinreichenden Bahnlängen (accelerate stop distance für Zweimots ) aufgegeben. Das Projekt selbst ist durch Lieferverzögerungen beim Motor und behördenseitige Erschwernisse ( man benötigt wohl einen anderen Zulassungs Level für den Umbau einer schweren 2 Mot a la Duke ) ins Stocken geraten, ABER : ab der KW 37 beginnt nun die Bodenerprobung mit statischen Belastungstests, Rollversuchen etc. Die Hagensiekers, die richtig Geld ( auch Investorengeld ) in dieses Projekt investiert haben, sind äusserst optimistisch und bisher zufrieden. Nun ist auch etwas mehr Transparenz bei der Frage gegeben, warum in aller Welt man denn für eine Handvoll europäischer Dukes solch einen Aufwand betreibt - Hagensieker plant zusammen mit Firewall Forward ( US DUKE Motorenspezialist ) die anschliessende Vermarkung und Zulassung auf dem US Markt. Nach aktuellem Stand der Planung soll die DIESEL - DUKE noch in diesem Jahr fliegen. Wir werden dazu berichten. Fazit : es gibt einen 350PS Thielert Diesel. Wenn er nicht schon fliegt, fliegt er in Kürze. Wir werden dann berichten, ob er es bringt und wenn ja, was er bringt. Wenn er das bringt, was versprochen wird machen wir von der MMIG46 mit dieser Initiative weiter. Wir bleiben für Sie dran. Weitere Informationen hierzu in Kürze. FRAGEN / ANTWORTEN ZUM THEMA THIELERT V8 FÜR PIPER MALIBU Sehr geehrter Herr Schröer, vielen Dank für Ihr Interesse an unserem CENTURION 4.0 Jetfuel Triebwerk. Wir haben uns bisher noch nicht intensiv mit einem Einbau in die Piper Malibu Serie beschäftigt und mir sind bisher auch keine Einbauversuche anderer Entwicklungsbetriebe oder seitens New Piper Aircraft bekannt. Lassen Sie mich bitte Ihre Fragen direkt in dieser E-Mail beantworten: 1) Der Motor ist gegenüber dem in der Malibu verwendeten Motor (sowohl Conti als auch Lycoming) bei Verwendung eines MT Propellers anstatt des Hartzell Propellers GEWICHTSNEUTRAL. Selbst wenn er schwerer wäre, würde sich der Schwerpunkt nicht nach vorn verschieben, da der Schwerpunkt des CENTURION 4.0 Triebwerk selber weiter hinten als bei dem Original-Motor liegt. Der Grund liegt in der von uns bewusst lang designte Getriebenabe. In der Duke Installation z.B. ist der CENTURION 4.0 sogar leichter als das Lycoming Triebwerk. 2) Welche Höhen(dauer-)leistung
bringt der Thielert V8 in FL 240. 3) Wo kommt die Bleedair für die Kabine her (wohl kaum aus dem Lader) und wie wirkt sich das auf Punkt 2) aus. Die Bleedair wird voraussichtlich durch einen Schraubenkompressor bewerkstelligt. Dieser wird über unser Accessory Gear angetrieben. 4) Welcher Massefluß ist an welcher Stelle (Öl, Zylinder, Ladeluft) zur Kühlung des Triebwerks nötig und wie wirkt sich der auf den Gesamt-Cw der umgebauten Maschine aus. Die Cowling wird mit elektrischen Cowlflaps ausgerüstet werden. Im geschlossenen Zustand werden diese vergleichbare, ggfs. sogar leicht verbesserte Widerstandswerte aufweisen. 5) Ist das Triebwerk als Selbstzünder auch in großen Höhen wiederstartfähig (das dürfte eine Zulassungsvoraussetzung sein und ist für turbogeladene Diesel nicht selbstverständlich). Nein! Dies ist technisch nicht zu realisieren; darüber hinaus auch keine Zulassungsvoraussetzung. Die Wiederstarthöhe wird bei ca. 10.000ft liegen. 6) Da ich die Daten und Kennkurven gesehen habe, kommen mir Zweifel auf, ob der Motor auch für die PA 46 (und erst recht für die Duke) geeignet ist. Die Integration des CENTURION 4.0 Jetfuel Triebwerkes in die Duke ist bereits sehr weit fortgeschritten. Mit einem Erstflug ist in Kürze zu rechnen. Sobald mir die Kennkurven vorliegen, werde ich Ihnen diese selbstverständlich zu senden. Thielert Aircraft Engines hat bisher nur Retrofit-Kits mit unserem kleineren Motor CENTURION 1.7 für die Cessna 172 und Piper PA 28 Serien entwickelt. Für die Piper Malibu Serie können wir zum heutigen Zeitpunkt keinen Kit/STC anbieten und da unsere Ingenieurkapazität in einigen wichtigen Kernprojekten benötigt wird, werden wir in absehbarer Zeit auch keinen Kit für die Piper Malibu Serie anbieten können. Solche Umbauprojekte werden entweder durch die Flugzeughersteller oder durch in der Entwicklung solcher STCs/Kits erfahrenen Luftfahrtentwicklungsbetrieben unternommen. Zu diesem Zweck haben wir ein OEM-Entwicklungsprogramm gestartet, bei dem wir diese Unternehmen mit unserer Expertise bei der Umrüstung und Zertifizierung unterstützen. In diesem Programm erhalten Sie zunächst von uns ein nicht funktions- und flugbereites Dummy-Triebwerk in den aktuellen Maßen für die Integrationsarbeit in die Malibu-Zelle. Das Dummy Triebwerk wird dann zu einem späteren Zeitpunkt durch ein dem aktuellsten Serienstand entsprechendem, funktionstüchtigem Triebwerk ersetzt. Neben unserer technischen Hotline bieten wir Ihnen insbesondere unser Know-how bei der Integration der Cooling-Systeme an, da diese ein kritisches Element der Triebwerksintegration darstellen. Experimentaleinbauten können wir generell nicht unterstützen, da unser Triebwerk über eine andere Komplexität und über eine sehr anspruchsvolle Elektronik verfügen, die einen Einbau nach bestehenden Vorschriften erforderlich macht. Ich möchte Ihnen vorschlagen, dass Sie sich direkt mit der Firma New Piper Aircraft Inc, in Vero Beach, FL in USA in Verbindung setzten oder, wie Sie bereits angedeutet haben, mit MT Propeller bzw. Rieger, um die Möglichkeiten eines Retrofit-Kits/ STCs für die Piper Malibu Reihe zu erörtern. Wir sind einem Retrofit-Projekt für die Integration des CENTURION 4.0 in die Piper Malibu Reihe gegenüber sehr aufgeschlossen. Gerne stehe ich Ihnen auch für alle weiteren Fragen zum CENTURION 4.0 Triebwerk bzw. unserem OEM-Entwicklungsprogramm zur Verfügung. Mit freundlichen Grüßen Sven Poga Weiterblättern: 1 2 |
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